Sommerpause

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2. Juli bis 14. August

Wir wünschen schöne Sommertage und freuen uns, euch ab dem 15. August wieder in der Halle begrüssen zu dürfen.

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Probetraining

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beim CVJM Riehen

Spielst du in deiner Freizeit gerne Basketball? Schau vorbei, wir freuen uns auf deinen Besuch!

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Open-Air Basketball

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Sommerferien 2016

Während den Sommerferien (2. Juli bis 14. Aug.), jeweils Dienstags, ab 18:30 Uhr, auf der Grendelmatte in Riehen.

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Camp 2016 - Fiesch

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3. bis 7.Oktober

Liebe Eltern Liebe Spielerinnen und Spieler Von Montag 3. bis Freitag 7. Oktober (erste Schulferienwoche), bieten wir den Spielerinnen und…

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Damen 1: «Zurück auf Feld eins!»

Dem CVJM Riehen weht ein frischer Wind ins Gesicht. Aus personellen Gründen sieht sich der Verein gezwungen, in der kommenden Saison auf die Meldung seines Erstliga-Damenteams zu verzichten.

Raphael Schoene: Die Massnahme schmerzt. Über mehrere Jahre spielte der CVJM mit seinem ersten Damenteam auf nationalem Niveau, bevor man sich vor drei Jahren dazu entschloss, aus sportlichen Gründen, freiwillig aus der Nationalliga B in die erste regionale Liga abzusteigen. Es folgten drei äusserst erfolgreiche Spielzeiten, in welchen die Riehener Damen die Meisterschaften zwei Mal hinter dem BC Arlesheim und zuletzt hinter dem CVJM Frauenfeld, jeweils auf dem zweiten Tabellenplatz, beendeten.

Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Auch im eigenen Nachwuchs sah es vielversprechend aus. Diesen Mai feierten die Damen U19 ihren vierten Regionalmeistertitel. In Serie - wohlgemerkt. Somit schien in Riehen der Weg für eine erfolgreiche Damenbewegung, mit dem Ziel mittelfristig wieder auf nationalem Niveau Fuss zu fassen, geebnet.

Es kam anders. An einer internen Teambesprechung, in welcher man sich über die Planung und Zusammenstellung des Spielerkaders unterhielt, erklärte die Mehrheit der Spielerinnen ihren Verzicht, in der Saison 2016/17 für den CVJM Riehen in der ersten Liga zu spielen. Berufliche-, schulische-, und private Gründe wurden geltend gemacht. Auch sehen sich einzelne Spielerinnen nicht mehr in der Lage den entsprechenden Aufwand zu betreiben und mit der erforderlichen Intensität am persönlichen Fortschritt sowie an der Weiterentwicklung des Teams zu arbeiten. Vielmehr würde eine Spielweise gefallen, die weniger die Leistung, dafür mehr das «gleichberechtigte Kollektiv» in den Mittelpunkt rückt. Eine Platzierung an der Spitze der Aufstiegsrunde, spielt dabei für das Gros des Teams eine sekundäre Rolle.

Das ist eine Denkweise, die jeder Spielerin zusteht, jedoch auf Erstliga-Niveau nicht vertretbar ist. Die Umstände geben zu denken und sorgten im Umfeld des Vereins bereits für manches Kopfschütteln. Beeinflussbar scheint die Ausgangslage aber kaum und den Verantwortlichen des Vereins sind die Hände gebunden, da nur wenige der vorhandenen Spielerinnen die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen. Erklärbar ist es nicht wirklich, doch könnte in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, dass nicht alle Spielerinnen des Teams aus dem eigenen Nachwuchs stammen und somit beim CVJM «gross geworden» sind. Persönliche Interessen stehen oftmals im Vordergrund und bestimmen die meisten Beziehungen und Handlungen. Bedürfnisse anderer vor die eigenen zu stellen und somit eine beispiellose Haltung gegenüber Mitspielerinnen und dem Verein einzunehmen, entspricht zwar der idealistischen Vorstellung manches Trainers, kann heutzutage jedoch nicht mehr vorausgesetzt werden. Loyalität gilt als ehrenhafter Charakterzug.

Wie es weitergeht, steht momentan noch in den Sternen und die Tragweite dieser Entscheidung ist schwer abschätzbar. Intern ist man sich aber bewusst, dass die ersten Auswirkungen in den kommenden Monaten in verschieden Teilen des Vereins spürbar werden. Als nächstes gilt es für die Vereinsleitung die Situation zu beurteilen und dann darüber zu entscheiden, inwiefern eine Neuausrichtung des Riehener Damenbasketballs in Angriff genommen werden kann.

Damen U19: Zum vierten Mal Meister

Dezimierte Rieherinnen wachsen über sich hinaus

hm: Am vergangenen Wochenende fand im KuSpo Münchenstein das Final 4 Turnier des Basketballbunds Nordwestschweiz statt. In den letzten drei Jahren konnten sich die Damen U19 des CVJM Riehen jedes Mal die Meisterschaft sichern. Und auch dieses Mal gingen sie als Favorit in das Turnier: Hatte das Team in der Spielrunde doch jeden Match für sich entschieden.

Leider musste Riehen auf viele Spielerinnen verzichten und konnte am Samstag nur zu sechst und am Sonntag gar nur zu fünft antreten. Dieser widrige Umstand konnte der Spielmoral jedoch nichts anhaben und die Rieherinnen gingen motiviert in das Halbfinale gegen den BC Pratteln, der ebenfalls nur sechs Spielerinnen aufbieten konnte. Abgesehen von einem kurzen Einbruch im zweiten Viertel, als Riehen mit der Umstellung auf eine Zonenverteidigung Pratteln zu einer unverhofften Punkteserie verhalf, hatte der CVJM das Spiel mit einer aggressiven Frau-Frau-Verteidigung und vielen Fastbreaks klar dominiert und am Ende deutlich für sich entschieden. Das Resultat von 87:36 gab Selbstbewusstsein für das Finale und liess die Müdigkeit vergessen.

Am Sonntag ging es ins Finale gegen den TV Muttenz – ein Team, mit dem die Rieherinnen in der Spielrunde einige Mühe hatten, auch wenn sie beide Begegnungen am Ende für sich entscheiden konnten. So waren die fünf Titelverteidigerinnen beim Anpfiff des Spiels doch etwas nervös und mussten nach nur wenigen Minuten gleich drei Schreckmomente verdauen: Jil Wachsmuth machte ihr drittes Foul, Sophie Wachsmuth knickte um und Belinda Mensah landete nach einem Schnellangriff in der Sprossenwand. Zum Glück konnten die Spielerinnen die teilweise schmerzhaften Zwischenfälle wegstecken und es ging nach einer Auszeit weiter.

Riehen hielt sich an die bewährte Spielweise: Eine aggressive Verteidigung setzte das Aufbauspiel der Gegnerinnen unter Druck und provozierte Fehler, die sogleich in sehenswerten Schnellangriffen zu Körben verwertet wurden. Nach zehn gespielten Minuten stand es 21:6 für den CVJM. Doch diese Spielweise kostet auch sehr viel Kraft; es ist kaum möglich, den Druck in der Defense und die Konzentration in den Abschlüssen über 40 Minuten mit nur fünf Spielerinnen aufrecht zu erhalten. So verliefen die nächsten drei Viertel relativ ausgeglichen. Doch Riehen hatte den Match stets unter Kontrolle und liess Muttenz nicht recht ins Spiel kommen. Auch die Pressverteidigung, mit der die Muttenzerinnen das Spiel noch zu drehen versuchten, blieb ohne Wirkung, so dass die Rieherinnen am Ende verdient mit 61:45 als Siegerinnen vom Feld gingen.

In der extremen Situation, ein Spiel ohne Verschnaufpausen auf der Bank durchzuspielen, mit letzter Kraft zu kämpfen, den Willen zum Sieg nicht zu verlieren wuchs jede Spielerin über sich hinaus und trug einen entscheidenden Teil zu dieser Meisterschaft bei. Nach dem vierten Titel in Folge wird es nächste Saison bei den DU19 einige Veränderungen geben: Mit einem neuen Coach und personeller Verstärkung aus dem U14 Team warten im Herbst neue Herausforderungen auf das Team.

CVJM Riehen – BC Pratteln: 87:36 (44:20)
CVJM: Belinda Mensah, Amanda de Laat, Jil Wachsmuth, Gianna Gattlen, Sophie Wachsmuth, Lisa Bartelmus. - Coach: Helena Mastel

CVJM Riehen – TV Muttenz: 61:45 (36:20)
CVJM: Belinda Mensah, Amanda de Laat, Jil Wachsmuth, Sophie Wachsmuth, Lisa Bartelmus. Coach: - Helena Mastel

Herren U19: BC Arlesheim – CVJM Riehen 72:56 (41:19)

Den Final verloren und doch Silber gewonnen

sw: Nach dem gewonnenen Halbfinal von gestern Samstag waren die Hoffnungen gross. Schliesslich erhält man nicht in jedem Jahr die Chance, um einen Titel zu spielen. Adrian Beck, welcher mit einem stark geschwollenen Fuss in der Halle erschien, wurde vor dem Spiel mit einem starken Tape behandelt. Dies, obwohl ein Einsatz nach der Verletzung vom Vortag mehr als unwahrscheinlich war.

Zu Beginn des ersten Viertels startete Riehen gewohnt stark in der Defensive. Problematisch war dabei jedoch, dass auch die Gegner aus Arlesheim sehr gut verteidigten und so stand es nach vier Minuten plötzlich 8:0. Der Zug zum Korb fehlte bei Riehen völlig und das Kombinationsspiel war zum Teil viel zu kompliziert aufgebaut. Entsprechend konnten erst nach über fünf Minuten die ersten Punkte der Riehener zum 12:2 erzielt werden. Danach wurde das Offensivspiel der Riehener zwar aktiver, blieb aber weiterhin fehleranfällig was zu einem mehr als deutlichen Viertelsresultat von 22:7 führte.

Im zweiten Viertel lief dann das Spiel in gewohnten Bahnen weiter. Riehen bemühte sich zwar redlich, doch suchte man immer noch, nach einem Weg zum Korb. Da auch Arlesheim die Angriffe nicht mehr so oft erfolgreich abschloss, konnte Riehen das zweite Viertel einigermassen ausgeglichen gestalten. Da sich aber gegen Ende des Viertels wieder einige Fehler einschlichen, zog Arlesheim mit einem Viertelsergebnis von 19:12 weiter davon und erhöhte das Zwischenresultat auf 41:19.

Nach der Halbzeitpause legte Riehen los, wie die Feuerwehr. Die Mannschaft war kaum wieder zu erkennen. Arlesheim wurde unter Druck gesetzt und dadurch konnten mehrere Ballverluste des Gegners provoziert werden. Nach einem erfolgreichen Konter von Diego Sidler, einigen schön vorgetragenen Angriffen und dank einer weiter starken Defense konnte Riehen auf 41:28 verkürzen. Dies veranlasste den gegnerischen Coach dazu, bereits nach 2:15 ein Tiemout zu nutzen. Eine weitere, starke Phase Riehens, welche durch einen Dreier von Fabian Pijpers gekrönt wurde, führte zum 45:35 und Arlesheim schien wieder in Reichweite. Nach einer hart umkämpften Schlussphase konnte Riehen das dritte Viertel klar, mit 11:21 gewinnen (Zwischenstand 52:40)

Im vierten Viertel wollten es die Jungs aus Riehen weiter wissen und griff beherzt an. Nach mehreren knapp vergebenen Chancen und einem schönen Dreier für Arlesheim stand es dann aber plötzlich wieder 63:45. Trotz einer sehr guten Defensivlesitung gelang es den Arlesheimern immer wieder, sich im direkten Duell durchzusetzen und den Vorsprung über die Zeit zu retten. Das letzte Viertel ging mit 20:16 an die U19 Jungs des BC Arlesheim. Diese sicherten sich damit absolut verdient die Goldmedaille und den Meistertitel der HU19 Regional-Meisterschaft. Die erneut lautstarken Fans aus Riehen, liessen sich dadurch aber die Stimmung nicht vermiesen und feierte die Silbermedaille ausgelassen mit einer Standing Ovation. Diese hatten sich die Jungs aus Riehen mit einer beherzten Leistung in der zweiten Hälfte aber auch redlich verdient.

Der Verlust zweier Spieler (Adrian Beck, Daniel Saez) und der starke Gegner verunmöglichten zwar den Sieg, doch der Kampfgeist der Riehener garantierte ein attraktives Spiel. Aus einem guten Kollektiv ragten dabei vor allem Diego Sidler und Fabian Pijpers heraus, welche gemeinsam 34 Punkte erzielten. Nun darf das Team zuerst die gewonnene Silbermedaille geniessen. Danach dürfen wir gespannt sein, wie sich die HU19 Mannschaft in der nächsten Saison, nach vier altersbedingten Abgängen präsentieren wird.

CVJM Riehen: Castagnaro Filippo, Castagnaro Francesco, Brigger Fabian, Stirnimann Matthias, Weissenberger Joel, Sidler Diego, Pijpers Fabian, Weiss Marvin, Friedlin Joel, Weissenberger Joel
Coach: Walther Pascale

Es fehlten: Saez Daniel, Beck Adrian, Lessing Paul, Oser Samuel

Herren U19: CVJM Riehen – SC Uni Basel Basket 64:59 (37:30)

Den Finaleinzug gesichert, nun winkt die Chance auf den Titel

sw: Noch nicht lange ist es her, dass sich die beiden Mannschaften zum letzten Mal gegenüber standen. Im zweiten Duell der Qualifikationsphase lag Uni Basel zeitenweise mit bis zu 16 Punkten in Führung. Dann konnte Riehen das Spiel mit einem Effort im Schlussviertel wenden und noch mit zwei Punkten Differenz gewinnen. Entsprechend durfte auch im ersten Spiel des Final Four Turniers von einem engen Spiel ausgegangen werden. Riehen verlor in der letzten Saison beide Spiele des Final Four, und musste sich mit dem vierten Schlussrang zufrieden geben. Natürlich hatte man sich das Ziel gesetzt in dieser Saison besser abzuschneiden.

Gleich zu Beginn versuchte Riehen, das Spieldiktat an sich zu reissen. Da aber zu viele Angriffe mit Ballverlusten oder verfehlten Würfen endeten, entwickelte sich das Spiel ganz anders. Mit einer soliden Defensivleistung gelang es den U19-Herren des CVJM Riehen jedoch, im Spiel zu bleiben und den Rückstand nicht zu gross werden zu lassen. Dank einer Steigerung in der Schlussphase gelang es Riehen schliesslich doch noch, das erste Viertel mit 20:18 zu gewinnen.

Das zweite Viertel glich dem ersten. Riehen und Uni Basel kämpften um jeden Ball, spielten zum Teil hervorragend in der Defensive, konnten jedoch die gewonnenen Chancen selbst nicht verwerten. In dieser Phase verpasste Riehen zu viele Würfe unter dem Korb und machten das Spiel unnötig spannend. Nach einem beeindruckenden Schlussfeuerwerk konnte Riehen aber auch dieses Viertel mit 17:12 gewinnen und mit einer 37:30 Führung in die Pause gehen.

Nach der Halbzeitpause legte Riehen los, wie die Feuerwehr. Nach einem beeindruckenden Block von Adrian Beck und zwei schnellen Gegenstössen stand es 41:30 und der Uni Basel-Coach sah sich bereits nach eineinhalb Minuten genötigt, ein Timeout in Anspruch zu nehmen. Dieses wirkte jedoch nur teilweise, da Uni Basel erst nach beinahe viereinhalb Minuten zu den ersten Punkten kam. Da Riehen aber selbst wieder vermehrt über Probleme im Spielaufbau (Hektik, Fehlpässe) klagte, gelang es erneut nicht, entscheidend davon zu ziehen. Plötzlich war Uni wieder bis auf sechs Punkte dran. Es brauchte wieder ein Schlussfeuerwerk mit einem wunderschönen Dreier von Daniel Saez, um das Drittel mit 15:13 zu gewinnen. Damit ging Riehen mit einem 52:43 Vorsprung in die letzte Pause.

Im vierten Viertel startete Riehen dann alles andere als ideal. Erneut verlor man in der Offensive zu viele Bälle. Auch hatte man Mühe, gegen die gut verteidigenden Basler, gute Wurfpositionen zu erarbeiten. Da Uni Basel aber auch nicht treffsicher war, blieb dies vorerst ohne Folgen. Dank einem schönen Dreier von Fabian Brigger konnte Riehen den Vorsprung bis auf elf Punkte ausbauen. Kurz danach kam dann aber die stärkste Phase von Uni Basel. Die Basler provozierten durch ihre aggressive Verteidigung viele Ballverluste und konnten diese auch ausnutzen. Dadurch verkürzten sie den Rückstand bis 2:45 vor Ende auf nur noch einen Punkt. Riehen verpasste den nächsten Dreier und die Stimmung in der Halle kochte. 00:51 vor Schluss nahm Coach Walther ihr letztes Timeout und gab ihrer Mannschaft die letzten Anweisungen mit auf den Weg. Uni Basel wehrte sich bis zum Schluss des Spiels und versuchte auch mit taktischen Fouls (um die Zeit zu stoppen), zum Ziel zu kommen. Dadurch kam Riehen noch zu sechs Freiwürfen, von welchen vier verwertet wurden. Als dann der letzte Versuch eines Dreiers von Uni Basel, Sekunden vor Schluss deutlich daneben ging, stand der erhoffte Sieg endlich fest.

Leider war die Freude in Riehen teilweise getrübt, da sich Adrian Beck in der Schlussphase des Spiels möglicherweise eine Fussverletzung zuzog und damit wahrscheinlich das Finalspiel am Sonntag verpassen dürfte.

Gegner im Final wird die HU19 Mannschaft des BC Arlesheim sein, die ihr Halbfinalspiel gegen eine dezimierte Mannschaft aus Liestal, klar mit 78:54 gewann. Das erste Ziel, der rangmässigen Verbesserung ist erreicht und sogar eine Medaille ist nun bereits sicher. Trotzdem werden die Riehener Jungs auch im Final alles versuchen, um die Chance zu ergreifen und den Titel zu holen.

Gewiss wird sich die treue und lautstarke Fangemeinde des CVJM Riehen auch den Final am Sonntag nicht entgehen lassen. Wer weiss, vielleicht ergibt sich auch nach dem Final die Chance unsere Jungs mit einer Standing Ovation und einer Welle zu feiern.

Deshalb: „Let’s go Riehen let’s go!

CVJM Riehen: Castagnaro Filippo, Castagnaro Francesco, Brigger Fabian, Stirnimann Matthias, Weissenberger Joel, Saez Daniel, Sidler Diego, Pijpers Fabian, Weiss Marvin, Beck Adrian, Friedlin Joel, Weissenberger Joel
Coach: Walther Pascale

Es fehlt: Lessing Paul, Oser Samuel

Junioren/innen U14L: BC Allschwil Syngentha - CVJM Riehen 18:63 (10:43)

Gelungener Saisonabschluss!
Der 19.05.16 bedeutet für die regionale Meisterschaft des Basketballverbandes Nordwestschweiz (BVN) das Ende der Saison 15/16. Im Anschluss daran werden nur noch die "final four" gespielt. Für das U14 Team des CVJM Riehen Basketball war das verschobene Auswärtsspiel gegen den BC Allschwil daher gleichzeitig der ultimative Saisonabschluss. Damit war es auch eine willkommene Gelegenheit, die Saison mit einem gelungenen Spiel zu beenden: "Auftrag mit Erfolg erfüllt!"


Wie sich gezeigt hat, sind Spieltermine unter der Woche für die Kinder stets eine echte Herausforderung. Denn nach der Schule warten Aufgaben auf sie, Prüfungen müssen vorbereitet werden und oft haben sie in diesem Alter auch bis kurz vor 18 Uhr noch Schule. So ist es nicht erstaunlich, wenn man bei einem Kader von 25 lizenzierten Spieler/innen dennoch nicht alle zwölf möglichen Spielerpositionen besetzen kann. So waren letztlich auch an diesem Spiel erneut nur 10 Spieler/innen anwesend. Für die letzte Spielerin, welche im Verein noch lizenziert wurde, Emma, war es gleichzeitig das erste Basketballspiel in ihrem Leben - und gleich vorneweg; sie hat die Aufgabe gut gelöst und hatte auch richtig Spass dabei!

Das Spiel verlief erwartungsgemäss. Da wir auf die routinierten älteren Spieler zählen konnten, welche den Gegnern schon rein körperlich weit überlegen waren, wurde schon ab dem Sprungball und den ersten Minuten klar, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Dennoch muss man den Allschwiler Spielern ein Kränzchen winden: Ihr Einsatz und ihre Verteidigung waren exemplarisch - wenn auch so aggressiv, dass sie zu vielen Fouls verführt wurden. Dank der Dominanz der Riehener liessen die Schiedsrichter aber öfters die Fouls durchgehen und intervenierten nur bei den gröbsten und offensichtlichsten. Eine weitere Stärke der Gegner sollte noch erwähnt werden: Sie haben eine Demonstration an Teamplay hingelegt, wovon sich die Junioren/innen aus Riehen noch eine Tranche als Beispiel abschneiden sollten. Denn das Spiel war auf Riehener Seite geprägt von raschen Durchbrüchen und Einzelaktionen, welche dabei viele freie, manchmal auch besser positionierte Spieler, ausser Acht liessen.

Durch bevorstehenden Übergang dieser dominanten und älteren Spieler in das U19/U16 Team in der nächsten Saison, welche auch in diesem Spiel über 90% der Punkte gemacht haben, wird sich in diesem Bereich einiges im U14 Team verändern (müssen). Ohne Zusammenspiel und Ausnutzen der besseren Positionen werden Erfolge schwierig zu erzielen sein. Um das Zusammenspiel zu erzwingen, nutzte der Coach das dritte Viertel auch dazu, im Training geübte Spielzüge anzuwenden. Dazu wurden jeweils Blockwechsel durchgeführt: Jede Hälfte der anwesenden zehn Spieler erhielt die Gelegenheit den Spielzug anzuwenden. Wenn man sich nicht bemühte, wurde das ganze Team ausgewechselt und die andere Hälfte bekam die Gelegenheit, es besser zu machen.

Der gewünschte Spielzug ist eigentlich basketballerisches Standardverhalten und besteht aus einer 2:2:1 Aufstellung mit einem Parallelpass oben, aus Schneiden in die Zone nach dem Pass, L- und V-Cut Bewegungen von unten nach oben, um sich jeweils freizustellen und als Passstation anspielbar zu werden. Dabei entsteht eine Rotationsbewegung und alle Spieler werden einbezogen. Es brauchte allerdings drei Wechsel, bis der Spielzug endlich einmal erfolgreich angewendet werden konnte. Das lag nicht zuletzt auch an der harten Verteidigung durch die Allschwiler, welche sehr gut in die noch unsicher gegebenen Pässe gelaufen sind.
Diesem Umstand ist auch der resultatmässige Einbruch im dritten Viertel zuzuschreiben. Wurden alle übrigen Viertel mit klarer Dominanz für Riehen entschieden, so war dort nur gerade ein Unentschieden zu verzeichnen. Dennoch: Diese Sequenz war wohl die lehrreichste für die Spieler in der ganzen Saison. Die verbleibende Zeit bis zur nächsten Saison wird dafür genutzt werden müssen, intensiv am Spiel als Team zu arbeiten. Durch den kontinuierlichen Neuzugang von vielen Spieler/innen haben sich die Inhalte bislang vor allem darauf begrenzen müssen, die individuellen Fähig- und Fertigkeiten weiterzuentwickeln. Denn ohne passen, dribbeln, verteidigen, blocken oder werfen zu können, lässt sich im Basketball auch kein Mannschaftsspiel entwickeln.

Wie geht es weiter?
Es ist davon auszugehen, dass die nächste Saison Mädchen und Knaben getrennt spielen werden. Auch daraus ergeben sich Chancen, für die Weiterentwicklung. Für die kommende Saison bleibt die Hoffnung, dass das aktuelle Spielerkader der verbleibenden U14 für diese beiden künftigen Teams erhalten bleibt. Immerhin ist das Gros noch im U12 Alter!
Doch dazu muss erst noch ein neuer Coach für die Herren U14 gefunden werden: Wir arbeiten daran!
Die Damen U14 sollen ins Team der DU16 integriert werden und bleiben so beim gleichen Coach, da dieser die DU19/16 übernehmen wird. In den kommenden Wochen werden die nötigen Diskussionen geführt werden müssen: Die definitiven Entscheide können erst im Rahmen der Analyse des verbleibenden Spielerkaders und der Zielvereinbarungen mit den Teams gemacht werden.

Zum Schluss bleibt einmal mehr zu danken:
Danke dem Engagement der Spieler/innen und der Eltern, welche viel ihrer Freizeit opfern, um den Sport möglich zu machen: Sei das als Offizielle, als Support, beim bringen, begleiten, zuschauen oder wieder abholen anlässlich von Trainings oder Spielen. Auch ein Dankeschön für das Vertrauen, die Kinder am Training und Vereinsleben teilhaben zu lassen.
Ein Danke dem Verein, für den Rückhalt und den Handlungsspielraum, welcher dem neuen U14 Coach gewährt wurde.
Ein grosses Dankeschön geht auch an die "alteingesessenen" und damit erfahreneren Spieler/innen, dass sie es akzeptiert haben, derart viele "Neulinge" während der laufenden Saison offen, kameradschaftlich aufzunehmen und zu integrieren.
Und ein ebenso grosses Dankeschön an alle Neueingetretenen, dafür dass sie sich für den Sport und für das Team interessieren und dieses bereits tatkräftig unterstützen! Weiter so!

Viertelresultate: 6:23 / 4:20 / 6:6 / 2/14

Es spielten für CVJM Riehen Basketball:
Strahm Bastian, Guntrum Florian, Taubert Emma, Gorgerat Lilian (4), Nett Corsin, Bartha Josua (21), Fakler Tassilo, Fuchs Jurek, Scharf Noah (20), Achermann Valentin (18)
Coach: Müller Freiburghaus Urban