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Damen 2.Liga: BBC Laufen – CVJM Riehen 32:35 (17:24)

Mit guter Defense zum knappen Sieg

Barbara De Carli: Alle konnten sich noch gut an die Niederlage gegen BBC Laufen in der Vorrunde erinnern. Was kein sonderlich tolles Gefühl hinterliess und es waren sich alle riehener Damen einig, diesmal muss es anders laufen.

Gut, was sicher noch in Erinnerung war, die Eine sehr starke Spielerin der Laufenerinnen, die Nr11 Joanna Smith. Sie kontrolliert fast im Alleingang das komplette Spiel der Laufenerinnen. Nebst ihrer unglaublichen Treffsicherheit und enorm guten Ballführung, schafft sie es immer wieder ihre Mitspielerinnen so zu dirigieren und anzuspielen, dass auch diese zu Wurfmöglichkeiten und Treffern kommen.

Gestartet wurde mit einer Frau-Frau Verteidigung, konsequent und aggressiv soll diese sein, jeder soll an sein Limit gehen, es gibt genug Möglichkeiten ausgewechselt zu werden. Mann wollte von Anfang an das Zepter in die Hand nehmen. Dies gelang eigentlich nicht schlecht, die Laufenerinnen konnten gut in Schach gehalten werden. Auch als auf eine Zone umgestellt wurde, bis auf die Nr11, sie wurde weiter Frau-Frau verteidigt. Es war eine etwas unausgeglichene Fouls Verteilung. Wir hatten bald unsere 4 Mannschaftsfouls, und bei Laufen wurde kein einziges gepfiffen. Was wohl bedeutete, dass wir den Zug zum Korb nicht nutzten, sondern mehrheitlich von Aussen geworfen wurde, was uns dann auch nur gerade 8 Punkte im ersten Viertel bescherte.

Da ja offensichtlich die Schiris Fouls pfiffen, mussten wir zusehen, dass sie das auch an unseren Gegnern taten. Im 2. Viertel gelang uns das dann etwas besser, der Zug zum Korb war noch nicht grandios, doch immerhin konnte das eine oder andere Mal ein Vorteil heraus gespielt werden. Entweder mit Treffern oder Fouls und Freiwürfen. In der Defense wurde sehr gut gearbeitet. Das Konzept, die Nr11 Frau-Frau in Schach zu halten, und die Übrigen in einer Box-Zonen-Defense den Rest ab zu decken ging auf. Auch das Aushelfen wenn Smith wieder einmal entwischte funktioniert sehr gut. Doch da wir unsere Trefferquote noch immer nicht zu steigern vermochten, konnte wir uns trotz guter Defensearbeit resultatmässig nicht absetzten. Halbzeitstand 17:24.

Nun hiess es das verhexte 3. Viertel zu überstehen. Aber eben es ist wirklich wie verhext, kaum zurück im Spiel, gelingt einfach gar nichts mehr, weder einmal ein ernstzunehmender Spielzug Richtung Korb, noch konnte aus der Distanz getroffen werden. Das ganze dann noch gespickt mit zu vielen Fehlpässen, und unglaublichen Treffern der Gegner. So ging das haarige 3. Viertel an die Laufenerinnen mit 13:2.

3. Viertel vergessen und nochmals alles bringen was möglich ist. Verloren ist noch gar nichts, doch gewonnen eben auch nicht. Weiter wurde der Nr11 nichts geschenkt, sie musste sich jeden Zug hart erarbeiten. Manu und Sabina, welche abwechselnd die Aufgabe dieser Frau-Frau Deckung hatten, haben einen super Job gemacht! Auch in dieser spannenden Endphase konnten wir zu selten die Zone der Laufenerinnen erfolgreich durchbrechen, oder uns treffsichere Wurfpositionen erarbeiten. Nichts desto trotz kämpften wir um jeden Ball und jeden Punkt, und konnten am Ende unseren Rückstand aus dem 3.Viertel bis auf 2 Punkte ins Plus aufholen.

Jetzt wollten wir nichts mehr riskieren, und liessen mit sicheren Pässen die Zeit runterlaufen. Am Ende noch einen verwerteten Freiwurf bescherte uns den knappen aber sicheren und verdienten Sieg.

Viertelsresultate: 3:8, 14:16, 13:2, 2:9

CVJM Riehen: Spitteler Daniela (2), Kilchherr Sabina (3), Wirz Sarah (4), Gattlen Anne (2), Stalder Manuela, Wachsmut Lorine (2), Hof Daniela (2), de Carli Barbara (7), Heidekrüger Sonja (8), Waldmeier Anja (2), Kroezen Blijke (3). - Coach: Schneider Marion

Damen U19: CVJM Riehen - BC Münchenstein-Reinach a.K. 78:21 (37:13)

Pflicht erfüllt - damit könnte eigentlich alles schon gesagt sein. Dennoch; man würde dem Spiel und der Leistung vieler Spielerinnen nicht gerecht werden. Das gilt nicht nur für die siegreichen Riehenerinnen, sondern auch für die Gegnerinnen aus dem Laufental, welche seit dem ersten Spiel zur Saisoneröffnung enorme Fortschritte gemacht haben. Hatten sie damals mit über hun-dert Punkten Differenz eine Niederlage einstecken müssen (20:135), so haben sie am Montag-abend in der Wasserstelzenhalle 3 in Riehen dank konzentrierter Verteidigung ein gleiches Debakel verhindert.

Dass die jungen Damen aus Riehen als Gewinnerinnen aus der Halle gehen würden, das war wohl allen schon vor dem Spiel seit der ersten Begegnung klar. Zu gross war der Klassenunterschied, die Differenz in den spielerischen Fähigkeiten der Teams. Dennoch hatten die Gäste aus Münchenstein und Reinach im Laufental auch Argumente auf ihrer Seite: Grösse macht sich in dieser Sportart bezahlt und die Spielerinnen waren im Schnitt einen halben Kopf grösser als diejenigen aus Riehen. Wurden die Gäste beim Hinspiel von den schnellen Gegenstössen der Riehenerinnen noch überrumpelt und hatten nichts entgegenzusetzen, so hatten sie nun Zeit, sich zu organisieren und sich auf das Spiel vorzubereiten. Anders als beim ersten Spiel waren sie nun nicht mehr Anfängerinnen ohne Spielerfahrung, sondern hatten schon das Gros einer Saison hinter sich und diese offenbar bislang gut genutzt.

Alles in allem war es ein schönes und auch recht faires Spiel. Dennoch darf man den Riehenerinnen für die Sportlichkeit und Fairness ein Kränzchen winden. Als Tabellenleader und auf dem Spielfeld stets dominant, müssen sie jeweils viele Fouls einstecken können und oft werden ihnen Sachen geahndet, welche bei den Gegnerinnen locker durchgelassen werden. Die Schiedsrichter scheinen die spielenden Parteien jeweils mit verschiedenen Ellenlängen zu messen. Es fällt auf, dass trotz diesem Umstand und trotzdem, dass Riehen das Gros des Spieles mit Ganzfeld-Pressing gearbeitet hat, die Spielerinnen als Team im ganzen Spiel nur gerade 5 Fouls kassiert haben. Das ist eine Glanzleistung und zeugt davon, dass sie meist schnell und präzise genug in der Verteidigung arbeiten. Wie in allen bisherigen Spielen ist die Foulbilanz bei den Gegnerinnen dagegen ein Vielfaches.

Bei Riehen konnte in diesem Spiel eine weitere Rückkehrerin integriert werden, die ein halbes Jahr im Ausland weilte; Jil Wachsmuth. Neben Sophie Wachsmuth (ihre Schwester), Amanda de Laat, welche beide zwei Monate im Ausland waren und der verletzten Belinda Mensah konnte das Team somit wieder komplettiert werden. Des einen Freud ist allerdings des anderen Leid: Viele Spielerinnen waren sich nun gewohnt, das Gros der Spielzeit spielen zu können. Mit einem Bestand von über 10, spielt jedoch jede Spielerin im Schnitt weniger als die Hälfte der Spielzeit. Das nagt dann schon einmal am Ego der einen oder anderen, wenn sie vom Spielfeld muss, um einer anderen den Platz auf dem Spielfeld zu überlassen. Dennoch blieb die Stimmung stets gut und positiv.

Das erste Viertel hat harzig gestartet, konnte aber dennoch mit grosser Differenz abgeschlossen werden. Insbesondere in der Verteidigung hatte Riehen sehr gut gearbeitet und konnte das Spiel der Gegnerinnen schon im Vorfeld unterbinden. Schon nach wenigen Minuten hatten sie dadurch mehrfach die 8-Sekunden Regel gewinnen können und kamen dadurch im Vorfeld zum Ballbesitz. Auch gelang es immer wieder, die Pässe abzufangen und zu kontern. Im Angriff dagegen lief es auch bei Riehen nicht nur rosig. Die Verwertung der Abschlüsse lag lediglich bei etwa 30 %. Die Spielerinnen blieben zu statisch und haben die Vorteile der 2:2:1 Aufstellung über lange Phasen nicht zu nutzen verstanden.

Das zweite Viertel verlief sinngemäss. Um alle Spielerinnen in jedem Viertel zum Einsatz zu bringen, wurde auch häufig gewechselt. Es stand nicht ein diskriminierender Sieg, sondern das "sich Finden" als Team, das Sammeln von Erfahrung im Zusammenspiel im Vordergrund. Dies war dem Coach besonders wichtig, da die kommenden Spiele kein Zuckerschlecken sein werden und gerade die "final four" den Spielerinnen alles abverlangen werden. Da muss jede Spielerin mit jeder Spielerin ungeachtet von Sympathien und Antipathien zusammenarbeiten können. Auch unter der Berücksichtigung, dass mehrere Rückkehrerinnen rasch zu integrieren sind und die Hälfte des Teams nur etwa einmal pro Woche regelmässig trainieren kann. Die Aufstellung wurde den Spielerinnen entsprechend auf eine 1:2:2 angepasst, in der Hoffnung, dass gerade im Aufbau mehr Raum geschaffen werden konnte. Meist gelangen jedoch nur rasche ein-gegen-eins Durchbrüche, da das Zusammenspiel zu langsam war und die Verteidigung entsprechend mit gutem Aushelfen abriegelte.

Im dritten Viertel wurde erst eine 1:3:1 Aufstellung angewendet. Die Verteidgung hat sich aber gleich anders organisiert und dem High-Post ungewohnt viel Platz gelassen. Durch diesen Umstand verunsichert, konnte die erste High-Post spielende Spielerin Jana Trüeb die Stärke dieser Scharnierposition nur bedingt nutzen. Sie wurde immer wieder abgefangen und konnte nur aus ungeeigneter Position einen Abschluss wagen oder musste wieder nach aussen abgeben. Erst der eingewechselten, entsprechend gebrieften und damit schneller und frecher auftretenden Nina Seibold gelangen dann die gewünschten Durchbrüche zum Korb. Letztlich wurde die Aufstellung wieder den Spielerinnen entsprechend angepasst und auf eine 1:2:2 zurückgewechselt. In der Verteidigung lief es dafür im ganzen Viertel ausgezeichnet. Den Gegnerinnen gelang nur ein einziger Korbversuch, alle anderen scheiterten oder wurden unterbunden. Herausragend und konstant haben insbesondere Julia Biester, Gianna Gattlen und Amanda de Laat verteidigt.

Im letzten Viertel hat Riehen dann nochmals alle Register gezogen. Inzwischen waren die Zuschauerbänke auch mit Freunden und Familienangehörigen gefüllt und der Applaus sicher. Mittels aggressivem Pressing, vielen Ballgewinnen und raschen Pässen wurden die Laufentalerinnen punktemässig nochmals klar distanziert. Ein wahres Feuerwerk an Gegenstössen machte auch die Frage nach einer geeigneten Aufstellung überflüssig. Der Preis für die so erzielten Punkte waren 3 erfolgreiche Abschlüsse der Laufentalerinnen nach 1:1 Gewinnen oder weiten Pässen. Weiter haben aber auch 4 erfolgreiche 3-Punktewürfe (1 x Belinda Mensah, 3 x Amanda de Laat) zur Verschönerung des Resultats beigebracht.

Alles in allem ein ansprechendes Spiel, das niemals langweilig wurde. Beide Teams haben versucht, ein Maximum zu geben, am Spiel zu lernen und zu reifen. Man hat sich nach Stürzen gegenseitig wieder geholfen aufzustehen und konnte sich nach dem Spiel daher auch mit einem ernst gemeinten Lächeln verabschieden. Wir sind gespannt auf die nächsten beiden Spiele am Samstag, 29.04.17 um 13:00 im Niederholz gegen die Bären und am Dienstag 02.05.17 um 20:00 erneut in der Wasserstelzen 3 Turnhalle gegen Arlesheim. Gerade Arlesheim ist ein Team, das mit den Riehenerinnen auf Augenhöhe spielen kann.

Wir zählen daher auf die Unterstützung durch die Zuschauer und auf eine gute Schiedsrichterleistung! Die Final four stehen dann am Wochenende vom 13. und 14. Mai an: Dort spielen nochmals die Besten gegeneinander - klar ist der CVJM Riehen Basketball als Titelverteidiger und Tabellenleader dabei!

CVJM Riehen Basketball: Wachsmuth Sophie (4), Mensah Belinda (7), De Laat Amanda (21), Biester Luisa (3), Seibold Nina (17), Biester Julia (2), Gattlen Gianna (2), Wachsmuth Jil, Bartelmus Elisabeth, Trüeb Jana (16), Pairan Celine (6). - Coach: Müller Freiburghaus Urban

H2L: CVJM Riehen 1 - BC Bären Basketball 3 56:51 (23:34); BVN Cup: BC Pratteln 2 - CVJM Riehen 1 45:62 (18:31)

A Wrinkle in the Skin

In den letzten zwei Wochen ergatterten sich die Herren aus Riehen zwei wichtige Siege und zogen zum ersten Mal in ihrer Geschichte ins Halbfinal des BVN Cups.

Im Ligaspiel gegen die hungrigen Bären erlebte das Heimteam eine ihrer schlimmsten ersten Halbzeiten der Saison. Erst zweimal ging man diese Saison mit einem Rückstand in die Kabine, aber gegen die Kleinbasler funktionierte fast nichts. Vor allem im zweiten Viertel verloren die Riehener ihr Vertrauen und ihre Ruhe. Die Bären hingegen liessen den Ball gut herumspielen und bauten langsam aber sicher ihre Führung aus. Lediglich Phil von Rohr (der 7 der 9 Viertelspunkte erzielte) konnte seitens Riehen Paroli bieten.

Doch wenn Riehen diese Saison etwas anders macht als früher, dann verlorene Ruhe und Vertrauen wieder finden. Das dritte Viertel signalisierte den Beginn des Comebacks. Härtere Defense führte dazu, dass die Bären frustriert zunehmend frustriert wurden. Vorne konnte man sich jedoch praktisch vergessen.

Und dann die letzten 10 Minuten, Riehens Spiel wie Tag und Nacht: Die Würfe, die vorher nicht reinfielen, fanden nun den Weg in den Korb. Die Defensive hielt dem Sturm und Drang der Bären entgegen. In der Offense gückselte man ab und zu auf Höhe High Post. Und dann dieser Phil von Rohr. 9 Punkte im letzten Viertel (davon die letzten fünf, allesamt durch Freiwürfe) sorgten dafür, dass Riehen – welches erst drei Minuten vor Schluss die Führung übernehmen konnte – den Sieg stibitzen konnte. Aber eben: Man bewahrte die Ruhe und das Vertrauen.

Im Viertelfinale des Cups auswärts gegen den Drittligisten aus Pratteln spielte man sodann gegen ein junges, dynamisches Team. Die taktische Vorherrschaft der Riehener entschied das Spiel fast von Beginn weg. Die jungen Pratteller fanden keinen Weg vorbei an der Zone der Riehener. Vorne liess man, vor allem in der ersten Hälfte, den Ball gut laufen und traf in der ersten Halbzeit sechsmal jenseits der Dreipunktelinie.

Im dritten Viertel musste man zwar wie so oft (die Riehener haben 8 der letzten 11 dritten Viertel verloren) ein wenig zittern, doch Pratteln konnte sich nie näher als 10 Punkte heranschleichen. Am Ende wurden auch sie endlich müde und Riehen konnte das Spiel, angeführt von einem starken Saif Al-Rubai, nach Hause schaukeln.

Nun wartet das Halbfinale des Cups und die letzten Saisonspiele auf die Riehener. Wenn es so weiterläuft, darf man durchaus zuversichtlich sein.

Gegen Bären 3
Riehen mit Del Moral, Aebi J, Von Rohr (16), Ilic, Immoos, Gentsch (5), Frei (7), Pappacena, Al-Rubai (14), Zenklusen (2), Arheit (2), Sonderegger (10)
Viertelsresultate: 14:20, 9:14, 13:9, 20:8 | Freiwürfe: 12-24

Gegen Pratteln 2 (Cup)
Riehen mit Del Moral (2), Aebi J (6), Von Rohr (13), Ilic, Immoos, Lee, Frei (3), Pappacena, Al-Rubai (25), Zenklusen (3), Arheit, Sonderegger (10)
Viertelsresultate: 20:9, 11:9, 13:16, 18:11 | Freiwürfe: 5-9

Herren 4.Liga: CVJM Riehen – Basilisk Basketball 60:65 (30:30)

Von einem alten Bekannten und einer Niederlage, die nicht hätte sein müssen.

Thomas Oppliger: Auch wenn der euphorisierende Sieg gegen Liestal bereits einen Monat zurücklag, so war man bei den Herren des CVJM doch bestrebt, den Drive mitzunehmen ins Heimspiel gegen die Basilisks. Dass mit Fabian, Rapha und den Kölli-Brothers vier starke Spieler zurück waren, stärkte zusätzlich das Selbstvertrauen des Teams.

Riehen begann mit einer kleingewachsenen, aber athletischen Starting Five und wollte die Kreise der Basilisken – namentlich deren 2 stärksten Akteuren – mit einer Zonenverteidigung aggressiv stören. „No easy shots“ war die Devise. Offensiv lief der Ball rund durch die Reihen und fiel regelmässig „obe ine“. Defensiv wurde die Vorgabe von Mena jedoch nicht immer genügend umgesetzt und so endete ein munteres Startviertel mit 19:19.

Um die defensiven Schwächen etwas auszubessern, stellte Coach Mena im zweiten Viertel auf Mann-Mann Verteidigung um, was nach kurzer Angewöhnungszeit gut funktionierte. Dass die Stadtmannschaft über einen sehr starken „point-forward“ verfügte, der das Spiel organisierte, Würfe traf und zum Korb zog, konnte so gut neutralisiert werden. Leider lief es offensiv (abgesehen von Raphas Lauf zum Schluss) nicht mehr ganz so flüssig und man verabschiedete sich mit dem Gesamtscore von 30:30 in die Kabine zum Pausentee.

Der alte Bekannte. Lästiger als eine Armee boshafter Schwiegermütter und ärgerlicher als die vergessenen Sportschuhe im Training. Please welcome: das dritte Viertel. So viel vorgenommen in der Kabine; alle wussten, wie es gehen sollte – und trotzdem ging nichts. Offensiv gab es schon mal 4 Aufbauer und 1 Center und defensiv liess man plötzlich Kreti und Pleti den Ball in den Korb legen. Unter dem Motto „wer hat noch nicht, wer will noch mal?“ sorgte die Leistung der Riehener in diesem vermaledeiten Viertel für ratlose Blicke bei den Zuschauern. 39:53 – schade!

„Tot gesagte leben länger“ – zumindest wenn sie einen Luki K. in ihren Reihen haben, der 15 seiner 28 (sic!) Punkte im letzten Viertel erzielt und einen gewissen Reggie Miller aus Indiana vor Neid hätte erblassen lassen. „Man on fire“. Leider war die Mannschaft insgesamt etwas zu unkonzentriert und vielleicht hätte sie zum Sieg einfach etwas mehr Ordnung gebraucht. In der Realität hiess es aber bei Abpfiff 60:65.

CVJM Riehen: Mägge, Ron (2), Dani (8), Luki R. (2), Fabian (4), Rapha (9), Beni, Yannick (4), Thomi (3), Luki K. (28) – Coach: Mena

Damen 2.Liga: CVJM Riehen – BC Pratteln 59:33 (24:13)

Wieder ein klares Ergebnis.

Blijke Kroezen. Am Dienstag fand das Rückspiel gegen Pratteln statt. Obwohl wir das letzte Spiel deutlich für uns entschieden haben (69:45), wussten wir leider auch aus Erfahrung, dass in der Vergangenheit erzielte Ergebnisse keine Garantie für die zukünftigen Resultate sind: schon zwei Mal in dieser Saison ging das Rückspiel (unnötig) verloren, obwohl wir den ersten Match mit deutlichen Zahlen gewonnen hatten.

Deswegen war die Aufgabe für heute, konzentriert das Spiel zu beginnen und durch ein gutes Zusammenspiel und einen starken Kampfgeist dieses Mal auch das Rückspiel zu gewinnen. Wir fingen das Spiel mit einer Frau-Frau Defense an. Obwohl das Spiel nicht schlecht lief, war es mit dem Kampfgeist und Siegeswillen noch nicht ganz in Ordnung. Eine Umstellung auf eine Zone-Defense half schon, um den Gegnern weniger Chancen zu lassen; und auch zogen wir mehr und mehr zum Korb. So führten wir in der Halbzeitpause mit 24-13.

Trotz dieses guten Zwischenscores waren wir noch nicht ganz zufrieden: im Vergleich zum letzten Match hatten wir zu wenig Fast-Break-Situationen erstellt und generell hatten wir das Gefühl das wir mehr zeigen könnten. In der zweiten Halbzeit fingen wir deswegen mit einer Full-Court-Press an. Jetzt konnten wir einige Pässe der Gegner abfangen oder sie zu Fehlpässen zwingen. So konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden; wir konnten dieses Mal auch das immer schwierige dritte Viertel für uns entscheiden. Im letzten Viertel ging es dann endlich voll los: wir konnten mit einem guten Angriff punkten und hielten mit einer festen Frau-Frau-Defense die Gegner unter Druck. So konnten wir das Rückspiel mit 59-33 für uns entschieden.

Generell ist zu sagen das wir konsequent gespielt haben. Der Sieg war nie in Gefahr, wir haben einige guten Chancen kreiert und eine solide Defense gezeigt. Hoffentlich können wir das mitnehmen zum nächsten Spiel!

CVJM Riehen: Ariane Hoffmann, Daniela Spitteler, Anke Wischgoll, Anne Gattlen, Barbara DeCarli, Marion Schneider, Sabina Kilchherr, Sonja Heidekrüger, Anja Waldmeier, Blijke Kroezen. - Coach: Sarah Wirz

Damen U19: BC Moutier – CVJM Riehen Basketball 9:115 (4:45)

Ein Spiel mit einem krassen Resultat. Dennoch blieb es ein interessantes Spiel, das am Montagabend 27.03.17 in Moutier im Salle Omnisports gezeigt wurde. Die Riehenerinnen dominierten, liessen den Spielerinnen aus Moutier aber ab der ersten Minute keine Chance sich zu entwickeln. Trotzdem gebührt den Jurassierinnen Respekt: Sie haben gezeigt, wie Basketball dank Kampfgeist, Einsatz und vorbildlicher Motivation auch bei hohem Punkterückstand noch interessant bleiben kann.

Der Abendverkehr in der Region Basel liess den Coach zweifeln, ob es das Team noch rechtzeitig in den Jura schaffen würde. Erst mit Verspätung trafen die Spielerinnen ein und damit fehlte auch Zeit für ein ordentliches Einlaufen. Zudem waren 2 Rückkehrerinnen dabei, welche nach Auslandabwesenheiten viel zu erzählen hatten (Amanda de Laat und Sophie Wachsmuth). Wohlgemut ging es dann aber dennoch ans Werk und das Spiel hätte noch pünktlich beginnen können. Ja hätte - wäre da nicht die Uhr vorwärts, statt rückwärts gelaufen und wären zwei Schiedsrichter auf Platz gewesen.

Der Coach entschied ab Beginn, das Spiel der Jurassierinnen mit Full-court Pressing zu unterbinden. Damit gelang es den Riehenerinnen auch schon im ersten Viertel dreimal eine 8-Sekunden und eine 5-Sekundenregelverletzung der Gegnerinnen zu erreichen und unzählige Fehlpässe zu provozieren sowie Ballgewinne zu erzielen. Nicht erstaunlich also, trennten sich die Teams in die erste Viertelspause mit einem "zu Null" Resultat. Der Schiedsrichter hatte alle Hände voll zu tun, denn die kämpferischen aber noch zu wenig geschickt agierenden Spielerinnen aus Moutier machten ab Beginn unglaublich viele Fouls. Derart viele, dass er im Verlauf des Spieles nur noch einen Bruchteil davon gepfiffen hat, um überhaupt ein Spiel zuzulassen.

Die nächsten drei Viertel glichen sich alle. Nur mit einem Unterschied: Die Aufstellung der Riehenerinnen und die Spieltaktik musste sich stets neu erfinden. Im ersten Viertel wurde das Glück über die 1:3:1 Aufstellung mit High- und Low-Post gesucht. Diese wurden jedoch derart erfolgreich und eng verteidigt, dass die zu eng stehenden Flügel und Aufbauspielerinnen den High-Post nicht erfolgreich anspielen konnten. So wurde anschliessend nur noch mit 2:2:1 und 1:2:2 Aufstellung gespielt. Dies gab mindestens phasenweise mehr Raum. Besonders entlang der Grundlinie gelangen hier viele Durchbrüche durch die Center-Spielerinnen.

Drei Eigenschaften des Teams aus Riehen, die hier klar zur Dominanz verhalfen: Das Team hatte mit 3 grossgewachsenen Centerspielerinnen die Herrschaft unter dem Korb und konnte sich auch ohne gross springen zu müssen, die Offensive-Rebounds im Griff. Fast jedes 1:1 wurde gewonnen und konnte so nur noch mittels Foul oder Aushelfen unter dem Korb gestoppt werden. Aufmerksame und korrekt gespielte Verteidigung (auch als Team), verhalf zu unendlich vielen Ballgewinnen.

Angesichts der Dominanz der Riehenerinnen muss den Spielerinnen aus Moutier aber grosser Respekt gezollt werden: Zerpflückt zu werden, kaum einen Spielzug erfolgreich zu Ende bringen zu können, eine derart hohe Punktedifferenz ertragen zu müssen und dennoch wie ein ebenbürtiger Gegner bis am Ende mit vollem Einsatz, Konzentration, Kampfgeist und mit Herz zu spielen zeugt von wahrem Basketballer-Spirit. Hut ab vor dieser grossartigen Leistung! Das Gros der Spielerinnen spielt erst seit einem Jahr. So gingen letztlich zwei Gewinner vom Platz: Die Heimmannschaft, die den inneren Kampf des Durchhaltens, des Sich-Beweisens gewonnen hat und die Riehenerinnen, welche das Spiel erwartungsgemäss dominiert und spielerisch überzeugend gewonnen haben.

Viertelsresultate: 0:18; 4:28; 2:32; 3:37

CVJM Riehen Basketball: Trüeb Jana (43), Gattlen Gianna (1), De Laat Amanda (6), Biester Luisa (4), Seibold Nina (24), Biester Julia (6), Wachsmuth Sophie (14), Bartelmus Elisabeth (4), Pairan Celine (13)
Coach: Müller Freiburghaus Urban