Trainings Camp «2017» in Fiesch

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2. bis 6.Oktober

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Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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Herren 4.Liga: Basilisks – CVJM Riehen 55:38 (23:21)

Nachdem bereits am Vorbereitungsturnier 2 Tage zuvor in Arlesheim einige sehr gute Ansätze erkennbar gewesen waren, wollte Riehens Herren 2 die Herausforderung gegen eine starke Mannschaft im ersten Saisonspiel mit Selbstvertrauen und Spielfreude annehmen.

Thomas Oppliger: Beim Einwärmen zeigte sich, dass die Basilisks mit einigen athletischen, wurfstarken Spielern im besten Alter, ergänzt durch physisch starke Routiniers ein sehr ernst zu nehmender Gegner sein dürfte. Coach Mena entschied sich für eine spielstarke Starting Five, die den Basilisken das Leben mit einer Zonendefense schwer machen sollte.

Der mit grosser Vorfreude erwartete Tipoff in die Saison 17/18 war bereits wieder Geschichte, als offensichtlich wurde, dass die Riehener nicht nur gewillt sondern auch fähig waren, den starken Basilisks die Stirn zu bieten. In der Offense lief der Ball flott und die daraus resultierenden offenen Würfe fielen „Obe ine“. Und die Zone griff nach einigen Minuten der Angewöhnung ansprechend zu. 13:11 nach 10 Minuten.

Und das zweite Viertel knüpfte auf erfreuliche Art und Weise am ersten an. Die Jungs vom CVJM bestachen durch konzentriertes Teamplay, schnelles Passspiel und organisierte Defense. Den einzigen Tolken im Reinheft leistete man sich in Form des ungenügend verteitigten Dreiers in der letzten Sekunde der ersten Hälfte, mit dem die Basilisken das Viertel ausgleichen und die 2-Punkteführung mit in die Kabine nehmen konnten. Ein psychologischer Vorteil? 23:21 nach Halbzeit 1.

Zum dritten Viertel einige bezeichnende Stats und eine Bitte: Mit 0:10 in die zweite Hälfte starten/ im dritten Viertel 17 Punkte zulassen/ selber 1 Field Goal – und das ein Dreier übers Brett/ gefühlte 15 unnötige Turnovers/ ... Wenn mir eine Bitte, ein Wunsch, ein Stossgebet zusteht, dann das: „Bitte, lass es das letzte Mal sein, dass ich diese Saison von einem dritten Viertel schreibe, dass uns um den verdienten Lohn eines sonst starken Spiels bringt.“ 40:24 nach drei Vierteln.

Resultattechnisch war da nichts mehr zu holen im Erlenmatt. Aber dass die Riehener bis zur letzten Minute mit erhobenem Haupt und starken Herzen weiterspielten, spricht für diese tolle Mannschaft! So endete das letzte Viertel mit 15:14 und es bleibt viel Positives, auf das man aufbauen kann. Neben den Abwesenheiten von 4 physisch starken Spielern (Beni, Bernie, Raphi S. und Dani 2) und Routinier Raphi, etwas Pech im Abschluss und ungleich verteilte Ausbeuten bei Punkten und Fouls lässt dieses Startspiel doch auf eine tolle Saison hoffen!

CVJM Riehen: Ron, Dani, Fabian (5), Rapha (12), Yannick, Marvin (13), Nick (6), Luki R., Thomi (2). – Coach: Mena

Herren 2.Liga: CVJM Riehen - BC Arlesheim 1 65:53 (25:25) | CVJM Riehen - Liestal Basket 44 65:56 (30:33)

Double, Double 

In der vergangenen Woche absolvierte das erste Herrenteam zwei Heimspiele. Beide konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Damit ist mit dem letzten Saisonspiel die beste Endplatzierung seit 2011 noch machbar.

Gegen Arlesheim 1 stand man letzten Montag einem formidablen Gegner gegenüber: athletisch, klug und ohne sichtbare Schwächen. Man wusste, dass die zweitplatzierten Arlesheimer nur schwer zu schlagen sein würden. Vor allem wenn drei der wichtigsten Spieler der Saison nicht spielen konnten (Al-Rubai, Sonderegger, Fretz). Nach der Klatsche zu Hause im Cup-Halbfinal wusste man zudem, dass man selbst spielerisch Mühe hat gegen schnell-spielende Teams.

Papperlapapp! Die Riehener spielten nahezu ihr bestes Spiel der Saison und konnten Arlesheim hinten wie auch vorne frustrieren. Es ist die Geschichte der letzten Saisons für Riehen: Man schafft es immer irgendwie, sich an das Niveau des Gegners anzupassen. Gegen die Baselbieter hiess dies hinten solide Defense und vorne eine hohe Trefferquote.

Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, beide Teams schenkten sich nichts. Das Teamspiel der Riehener funktionierte gut: Sieben der 12 Riehener punkteten in den ersten zwanzig Minuten. Das dritte Viertel hatte mehr Hochs und Tiefs doch die Riehener spielten stark genug, um mit fünf Punkten in Führung zu gehen.

Ab dann war es Philippe von Rohrs Spiel. Der Prophet aus der Breite machte 13 seiner 18 Punkte im letzten Spielabschnitt. Arlesheim hatte zwar viel Wurfpech, doch sie kamen dank der soliden Defense des Heimteams auch kaum zu einfachen Wurfmöglichkeiten. Nebenbei spielte Nico Immoos sein stärktes Spiel der Saison und steuerte im letzten Viertel fünf zentrale Punkte bei.

Was ferner den Sieg ausmachte, war die ungewöhnlich gute Trefferquote von der Linie. 16 von 20 Freiwürfen fanden den Weg in den Korb. Das sind 80% und somit fast 30 Prozentpunkte mehr als der Saisonschnitt. Zudem könnte der letzte Treffer des Spiels für die Tabellenplatzierung ausschlaggebend werden. Mit dem 12-Punkte Sieg sicherte man sich um Haaresbreite die Direktbegegnung gegen den derzeitig noch Zweitplatzierten.

Zwei Tage später empfang man Liestal. Die aufmüpfigen Baselbieter hatten sich mit Spielern aus ihrem gefährlichen Drittligateam verstärkt und standen ob ihres drohenden Abstiegs in Zugzwang. Dies merkte man auch, weil sie die erste Halbzeit für sich entschieden.

Neues Spiel, neuer Leistungsträger. Saif Al-Rubai, direkt vom Rückflug aus den USA von Jetlag geprägt in die Niederholzhalle schlurfend, brauchte gerade eine Halbzeit, bis er in seine altbekannten Gänge kam. Und dann...ja, dann hagelte es satte 15 Punkte in 10 Minuten. Die Gallionsfigur des Teams drehte das Ruder, so dass man wieder Richtung Sieg segelte. Im letzten Viertel behielt man dann mit einer erneut beachtenswerten Trefferquote von der Linie die Nerven (72.2%). Von Rohr steuerte 18 Punkte bei, so dass er nun in den letzten sechs Spiele seiner Saison zweistellig punktete.

Im allerletzten Spiel der Saison am kommenden Mittwoch empfängt man den frisch gebackenen Cupsieger aus dem Jura. Mit einem Sieg wäre man punktgleich mit dem zweitplatzierten Arlesheim 1, hätte jedoch bei der Direktbegegnung die Nase vorn. Jura ist dasselbe Team, gegen das man vorletzte Woche mit fast 40 Punkten unterging. Sie dürften dies wiederholen wollen. Das sind ihre Pläne. Es sind nicht unsere Pläne.

Gegen Arlesheim 1
CVJM Riehen: Aebi J (5), Von Rohr (18), Ilic (4), Immoos (10), Gentsch (3), Lee (10), Frei (9), Aebi N (4), Zenklusen (2) | Viertelsresultate: 16:17, 9:8, 15:10, 25:18 | Freiwürfe: 16-20

Gegen Liestal Basket 44
CVJM Riehen: Aebi J (4), Von Rohr (18), Ilic, Moser (7), Immoos (6), Gentsch (2), Lee, Frei (1), Pappacena (5), Al-Rubai (20), Aebi N (2), Zenklusen | Viertelsresultate: 18:15, 12:18, 19:12, 16:11 | Freiwürfe: 13-18

Damen U19 Final four: CVJM Riehen – BC Arlesheim 69:55 (29:31)

MEISTER!
Es war klar, dass das letzte Spiel der Final four kein Spaziergang sein würde. Fast schon als Gewohnheit standen sich im Final der CVJM Riehen und der BC Arlesheim gegenüber. Auf der einen Seite die Juniorinnen aus Riehen, die das Klassement der Meisterschaft anführten und auf der anderen Seite die Gegnerinnen, die ihnen die einzige Niederlage der Saison zugefügt hatten. Das damit spannendste Spiel der Saison, bei dem es für beide Teams um viel ging, konnten die Girls des CVJM Riehen Basketball für sich entscheiden und holten damit zum fünften Mal in Folge den Meistertitel der Region Nordwestschweiz!


Der Coach wollte diesmal nichts anbrennen lassen und hat entgegen den Gepflogenheiten des Teams, das Einlaufen diesmal selbst in die Hand genommen. Es sollte kein Einlullen mehr sein, sondern ein Wecken der Geiste, ein Repetieren der Basics, der Layups, der Würfe, damit im Spiel der Kopf frei sein würde für Taktik und Team-Play. Dennoch hatten die Riehenerinnen nach Spielbeginn innert kurzer Zeit einen Rückstand von über 10 Punkten eingefahren. Auch wenn das Spiel eigentlich schön war, die Spielzüge in Ordnung und wie man sich das nach dem Lehrbuch vorstellt, so lag es an den Details. Zu knapp bemessene Pässe, verpatzte Abschlüsse unter dem Korb und eine gegnerische Mannschaft, die den Titel definitiv streitig machen wollte.

Eigentlich hatte man im Training spzielle Vorbereitungen auf das harte Doppelpressing der Arlesheimerinnen getroffen, doch im Spiel überwogen dann wieder die Reflexe. Anstatt die Nähe der Verteidigerin zu suchen und so auf einer Seite anspielbar zu werden, rannte man erst wieder vor ihr weg und gab ihr damit die Möglichkeit in den Ball zu laufen. Eine weitere Schwäche, die sich erneut gezeigt hat und einfach nicht wegzukriegen war, sind die Rebounds. Nur selten gelang es im Angriff den Ball nochmals zu erobern; meist hatte eine Arlesheimerin diesen bereits fest im Griff. In der Verteidigung dagegen, da war der Reflex vorhanden zum Korb anstatt zur Frau zu gehen, um diese in den Rücken zu nehmen und so hatten die Gegnerinnen mehrmals leichtes Spiel an den Ball zu gelangen und so erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Das eigene Pressing in der Verteidigung wurde zudem immer wieder überspielt und musste daher abgebrochen werden, zu gefährlich Konter, um Konter einstecken zu müssen.

Das einzige Erfolgsrezept, das Wirkung zeigte waren die schnellen Gegenstösse. Dort gelang es den Spielerinnen immer wieder, den Abschluss herbeizuführen oder mindestens nach einem Foul zu Freiwürfen zu kommen. So hat man dann auch die Spielweise angepasst und bereits im zweiten Viertel auf diese Stärke setzen können. Erst wurden die Riehenerinnen immer wieder an die Aussenlinie dirigiert und mehrmals so in Stürmerfouls verwickelt, doch dann gelang es ihnen, über die Mitte zu spielen und den Ball nach vorne zu freien Mitspielerinnen zu passen. Innert weniger Minuten war man dem Ausgleich nahe und konnte so wieder etwas beruhigt in die Halbzeitpause gehen.

Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit brach Arlesheim schliesslich ganz zusammen und konnte immer und immer wieder überspielt werden. Nachdem eine Arlesheimerin sogar noch einen Eigenkorb geworfen hat, brach das Team psychisch endgültig zusammen. So gewann dann Riehen das dritte Viertel auch klar mit 25 zu 8 Punkten. Das gab ihm die nötige Sicherheit, das letzte Viertel mit Zuversicht anzugehen, obschon sich Arlesheim wieder etwas erholt und Selbstsicherheit zurückgewonnen hatte. Nun ging es lediglich noch darum, möglichst unverletzt und ohne unnötige Fouls den Vorsprung zu halten. Das gelang den Riehenerinnen mehrheitlich und so konnte dieser über ein vorsichtiges Stellungsspiel bis zum Schlusspfiff zum sichereren Sieg weiter getragen werden.

Was die Riehenerinnen im ganzen Spiel zudem ausgezeichnet beherrscht haben, ist eine konsequente Frau-Frau Verteidigung. Auch wenn diese Leistung nicht auf dem Matchblatt erscheint, so war sie durch die ganze Saison hindurch immer wieder entscheidend und wurde insbesondere von Spielerinnen vollbracht, die nicht zu den grossen Scorerinnen gehörten. Sie haben den Gegnerinnen oft mit perfekter und schneller Beinarbeit das Spiel verdorben, die Angriffe abgebremst oder diese gar zu einem eigenen Konter verwandeln können.

Dem Team ist damit einmal mehr ein grossartiger Sieg gelungen. Nicht nur ein Sieg in einem wichtigen Finalspiel, über einen respektablen Gegner – sondern auch ein Sieg über sich selbst, über Selbstzweifel, über das eigene Ego zu Gunsten des Teams! Hoffen wir, dass die Juniorinnen bei CVJM Riehen Basketball noch lange und immer wieder für Erfolge sorgen werden. Für den Coach war es der letzte Einsatz in Riehen – bedingt durch seinen Wohnort in Olten und Arbeitsort in Bern legt er sein Amt nieder und übernimmt neue Aufgaben als Coach bei „femina Bern“. Leider wird es auch den einen oder anderen Spielerinnen nicht mehr möglich sein, im Team zu bleiben – nach dem Abitur bzw. der Matur ruft die Arbeits- oder Studienwelt – hoffentlich können sie dort mit dem gleichen Erfolg Fuss fassen.

Girls – ihr habt Grossartiges geleistet! Herzliche Gratulation!

Viertelsresultate: 6:18 / 23:13 / 25:8 / 16:16

CVJM Riehen Basketball: Sophie Wachsmuth (6), Belinda Mensah (20), Amanda de Laat (9), Luisa Biester (6), Nina Seibold (1), Julia Ashley Biester (2), Gianna Gattlen, Elisabeth Bartelmus, Jana Trüeb (17), Céline Pairan (8)
Coach: Urban Müller Freiburghaus

Herren 4. Liga: CVJM Riehen – BBC Laufen 65:32 (31:14)

Mit gemischten Gefühlen dachte man in Riehen an den letztjährigen Saisonabschluss gegen denselben Gegner. Mägges Croque-Monsieurs waren damals exquisit, das double-overtime Geknorze auf dem Feld weniger. Mit einer von A-Z konzentrierten Leistung wollte man es heuer besser machen. 

Thomas Oppliger: Um die Spannung gleich raus zu nehmen: dies gelang! Jedes Viertel wurde klar gewonnen und schlussendlich hatten die Riehener mehr als doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie der Gegner aus Laufen. Und der Blick aufs Matchblatt bestätigte das Gefühl in der Halle: Man of the Match – das Team!

Auch wenn der erste Korb des Spiels den Jungs aus Laufen gelang, gehörte die Startphase doch klar den Stadtbaslern. Mit einer konzentrierten Teamleistung in der Zonenverteidigung hielt man den Gegner in Schach und schaffte es in der Offense immer wieder, Löcher in die giftige gegnerische Defense zu reissen (v.a. Fabian zeigte sich mit seinen 6 Punkten in den Startminuten topmotiviert und Luki R. erzielte herrliche Geburtstagskörbe). 20:8.

Mena stellte trotz des erfolgreichen Viertels auf Mann-Mann um, was sich defensiv auszahlen sollte: Man griff die Laufener noch bissiger an und schaffte es, ihnen gar 2 Punkte weniger als im Startviertel zu zu gestehen. Dies war auch nötig, denn offensiv lief es nicht mehr ganz so rund wie im ersten Durchgang. Trotzdem bleibt zu sagen, dass in den ersten Spielen dieser Saison regelmässig weniger Punkte in 40 Minuten erzielt wurden als hier in der ersten Hälfte. 31:14.

Da der Fluch des dritten Viertels definitiv überwunden scheint (es wurde mit 15:8 gewonnen) und die Laufener zwar bis zum Schluss engagiert mitspielten und so zum schönen Match beitrugen, aber eben auch nicht mehr herankamen, sei hier über die zweite Hälfte als gesamtes berichtet: Es lief wie am Schnürchen und machte den Beteiligten und den Zuschauern (big shout outs: GP the Glue und Zöllner!) sichtlich Spass. Und der Einsatz stimmte. Bei allen. Immer. Und so passt es ins Bild, dass jeder Spieler auf dem Scoreboard erscheint und seine Momente hatte. Eine grossartige Teamleistung! Endstand 65:32.

Was bleibt zu sagen über diese Saison?
Man kämpfte zu Beginn sichtlich mit den gewichtigen Abgängen (Raphi «the president», Oli  «bam!» L., später Oli  «el capitán») und es brauchte seine Zeit, die talentierten Jungen (und älteren) ans Team heranzuführen. Doch es gelang Coach Mena zusammen mit dem Team eine Einheit zu formen und es macht Freude zu sehen, wie sich die Jungen integrieren und einbringen und jeder Spieler sagen kann, am Ende der Saison ein besserer Spieler zu sein als zu Beginn. Jungs und Mena: es war ein tolles Jahr und macht Lust auf mehr!

CVJM Riehen: Berni (10), Ron (2), Dani (6), Luki R. (5), Fabian (8), Rapha (8), Beni (12), Marvin (4), Thomi (2), Luki K. (8). – Coach: Mena

Damen U19 Final four: CVJM Riehen – Jura Basket 50:48 (19:20)

"E Chrampf" - so könnte auf Gut-Mundard das Spiel von heute kurz zusammengefasst werden. Die Juniorinnen der DU19 des CVJM Riehen haben die Gegnerinnen aus dem Jura wider Erwarten nur äusserst knapp geschlagen. Dennoch ein wichtiger Sieg, denn damit spielen sie nun morgen Sonntag 14.05.17 im Final um den Titel, den es zu verteidigen gilt. Hoffen wir, dass es dem Team gelingt, ihren Müttern morgen als Muttertagsgeschenk einen Sieg mit nach Hause zu bringen.

Ging man das Spiel zu locker an? Die Frage ist berechtigt - vielleicht sind die Spielerinnen aber auch ganz einfach nicht gewohnt, früh morgens spielerisch das Beste zu geben. Im Einlaufen ging es schon sehr gemütlich zu und her und auch der Start war noch kein Feuerwerk. Das Spiel war resultatmässig stets etwa ausgeglichen, keinem Team gelang es davonzuziehen. Das Endresultat spricht Bände - doch noch schlimmer - nach gespielten 3/4 der Spielzeit, hatte Riehen erst 29 Punkte erzielt! Ein Resultat, das eher nach Handball, als nach Basketball aussieht.

Auf dem Spielfeld mag das anders gewirkt haben, aber von aussen betrachtet prallten hier 2 Welten aufeinander. Ein junges, kämpferisches Team auf der einen Seite, das sich nicht scheute, um jeden Ball zu ringen, dass keine Chance verpasste in einen Pass zu springen oder um Rebounds zu kämpfen. Dieses Team war aus dem Jura angereist. Auf der anderen Seite ein Team, dass eher passiv, unter dem eigenen Korb beim Rebound den gegnerischen Würfen nachträumte und dem irgendwie die Energie abhandengekommen war. Die Spielzüge waren zu oft derart langsam und vorhersehbar, dass Bälle bereits abgefangen wurden und über lange Zeit hat man die Durchbrüche zum Korb jeweils abgebrochen, um den Ball wieder nach aussen zu spielen. Auch die Anweisungen des Coach wurden nur selten umgesetzt, als prallten sie einfach ab, konnten nicht aufgenommen und verarbeitet werden.

Wo ist das Feuer geblieben, wo ist der Spielwitz hin, wo sind die eingeübten Spielzüge, Read-and-react, Box-out, das Pressing und die Treffsicherheit hin? Erst im letzten Viertel gelang es nochmals den Knopf zu öffnen und dank vielen Durchbrüchen und erfolgreichen Kampf um den Korb, das Spiel letztlich für Riehen zu entscheiden. Den Gegnerinnen aus dem Jura gebührt Respekt: Es gelang ihnen mit ihrem Engagement und diesmal mit wirklich fair gespieltem Basketball den Riehenerinnen die Stirn zu bieten. Wurden sie sonst etwa im Verhältnis 1:2 geschlagen, so erzielten sie heute nahezu ein 1:1 Verhältnis und hatten über die Mehrheit der Spielzeit gar die Nase vorn.

Mit diesem knapp errungenen Sieg stehen die DU19 des CVJM Riehen Basketball morgen um 14:30 Uhr im Final und können den Titel einmal mehr verteidigen. Hoffen wir, dass es bis dahin gelingt, das Feuer im Team wieder so richtig zu entfachen, die Freude am Spiel zurückzugewinnen, Spielwitz und Weitsicht zu zeigen, Selbstsicherheit zurück zu gewinnen und sich im Spiel nicht vom double-full-court Pressing der Gegnerinnen verunsichern zu lassen! Damit steht auf jeden Fall wieder ein hartes, forderndes aber sicher auch interessantes Finalspiel auf der Affiche!

Wir brauchen Eure Unterstützung - kommt und feuert das Team an:

Finalspiel Damen U19; CVJM Riehen Basketball

Hagenbuchen-Halle, Arlesheim (beim Schwimmbad; Tramstation "Baslerstrasse", Tram Nr. 10); 14:30 Uhr

CVJM Riehen Basketball: Sophie Wachsmuth (4), Belinda Mensah (15), Amanda de Laat (2), Luisa Biester (1), Nina Seibold (2), Julia Ashley Biester (2), Gianna Gattlen, Elisabeth Bartelmus, Jana Trüeb (20), Céline Pairan (4)
Coach: Urban Müller Freiburghaus

Damen 2. Liga: TV Muttenz - CVJM Riehen 47:43 (21:19)

Ganz knapp nicht gereicht

Ariane Hofmann: Am Dienstag fand das letzte Saisonspiel für die Riehener Damen statt. Es wurde auswärts gegen Muttenz gespielt. Man wusste schon, dass es ein harter Kampf werden würde, da das letzte Spiel gegen Muttenz so ein atemberaubend knapper Sieg war. Dieses Mal jedoch hatten die Riehener Damen nicht den Heimvorteil.

Das erste Viertel gestaltete sich schwierig für Riehen. Zwar konnte Riehen mit einem Fast Break einen schnellen ersten Korb erzielen, allerdings folgten einige Ballverluste und erfolgreiche Abschlüsse von Muttenz, auch weil die Riehener Verteidigung nicht aggressiv genug war. Im zweiten Viertel konnten die Riehener Damen jedoch mit einigen Steals und guten Treffern wieder aufholen, und waren zur Halbzeitpause also nur zwei Punkte hinter Muttenz.

Allen war klar, das kann man auf jeden Fall noch gewinnen! Und daher war die Devise, dass wir in der Verteidigung noch härter sind, und im Angriff noch mehr zum Korb ziehen. Dies funktionierte auch relativ gut, allerdings waren die Muttenzer Damen auch nicht weniger motiviert das Spiel für sich zu entscheiden. Es ging oft hin- und her zwischen Gleichstand und minus zwei für Riehen. Gegen Ende war klar: Wir brauchen nun noch einen Dreier. Leider kam es nicht mehr dazu, und die Gegnerinnen machten in den letzten Sekunden noch einen Korb, sodass sie mit kappen vier Punkten mehr das Spiel gewonnen haben.

Auf Riehener Seite war man zwar enttäuscht, jedoch können die Riehener Damen auf eine sehr erfolgreiche Rückrunde zurückblicken. Dies war tatsächlich die einzige Niederlage in der Rückrunde! Die Damen des CVJM Riehen können stolz sein, dass sie die Saison gut gemeistert haben, trotz der schwierigeren Situation, dass sie zur Zeit keine/n Trainer/in haben. Das ist natürlich auch den engagierten Spielertrainerinnen zu verdanken, ohne die eine Saison wie diese nicht möglich gewesen wäre.

CVJM Riehen: Anke Wischgoll, Sabina Kilchherr, Anne Gattlen, Manuela Stalder, Sarah Wirz, Daniela Hof, Sonja Heidekrüger, Anja Waldmeier, Blijke Kroezen, Ariane Hofmann, Lorine Wachsmuth, Barbara De Carli. - Coach: Marion Schneider