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BVN CUP Damen: CVJM Riehen – Jura Basket| 27:35 (13:16)

Erfahrung sammeln

Corinna Hund/Anke Wischgoll. Am Dienstagabend kamen die Damen des Jura Basket in die Wasserstelzenhalle in Riehen angereist, um das Halbfinale im Cup gegen die 2. Ligamannschaft des CVJM Riehen zu spielen. In den Ligaspielen der Saison hatten die Riehener Damen bereits die Erfahrung gemacht, dass die Spiele gegen die Jurassierinnen nicht nur hart umkämpft sind, sondern auch dass die Jurassierinnen gerne verbal und mit Theatralik unterstützt ihre Punkte einfordern.
Die Riehener Damen gingen nach dem Sieg am vergangenen Freitag gegen Liestal hochmotiviert in das Cup-Halbfinale mit dem Ziel, auch dieses Spiel für sich zu entscheiden. Mit vollem Einsatz starteten die Riehener Damen ins erste Viertel. Die Centerspielerinnen setzten sich gut in Szene und konnten sich unter dem Korb durchsetzen. So gelang es Riehen, das Viertel mit einer Führung von 2 Punkten (9:7) für sich zu gewinnen.

Im zweiten Viertel zeigten jedoch die Damen des Jura Basket ihr Können und kamen gegen Ende der ersten Halbzeit immer wieder zu einfachen Punkten, während bei den Riehener Damen der Ball nicht mehr durch den Ring gehen wollte. Das reichte nicht, um die Halbzeit für sich zu entscheiden, und Jura ging mit 13:16 in Führung.
Nach einer klaren Ansprache von Coach Marion Schneider und weiteren Absprachen unter den Spielerinnen ging Riehen entschlossen in die zweite Halbzeit. Mit viel Kampf und Einsatz gelang es zu Beginn der zweiten Halbzeit das Spiel in die Hand zu nehmen. Vermutlich war es die niedrige Trefferquote, die Jura wieder ins Spiel brachte. Jura konnte so den Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen (20:26).

Im Schlussviertel kämpften die Riehener Damen weiter und es gelangen einige sehenswerte und nervenstarke Spielzüge. Ebenso kam es aber auch zu Ballverlusten, die die Gäste aus dem Jura zu leichten Punkten verwandeln konnten. Beim Kampf um den Ball zeigte sich Jura von seiner unsportlichen Seite, was mit der Disqualifizierung einer Jura-Spielerin geahndet wurde. Dennoch gelang es den Riehenerinnen nicht mehr, das Spiel zu drehen und gegen die Damen des Jura Basket in Führung zu gehen. Somit gewann die Damenmannschaft des Jura Basket das CUP-Halbfinal-Spiel mit acht Punkten Vorsprung (27:35).
Über das ganze Spiel hinweg unterstützte das Heimpublikum, das zahlreich in die Halle gekommen war, die Riehener Damen lautstark. Herzlichen Dank.
Das Finale des BVN-Cups wird im Final-4-Turnier am 18. Mai in der Niederholzhalle in Riehen durch den CVJM Riehen ausgetragen. Im Finale der Damen treffen Jura Basket und Arlesheim Basket 2 aufeinander. Zuschauer sind herzlich willkommen. Für Bewirtung ist gesorgt.

DBVN CUP Halbfinale Damen:
CVJM Riehen Basketball – Jura Basket |27:35 (13:16)
Wasserstelzen 1, Riehen - 18 Zuschauer – SR: Schrameck/Nzeyimana

CVJM Riehen Basketball: Anne Gattlen, Daniela Spitteler (3), Sabina Kilchherr (6), Corinna Hund, Tabea Bischof, Barbara De Carli (4), Brigitte Jungblut (1), Anja Waldmeier (6), Celine Pairan (7). – Coach: Marion Schneider

D2L: Liestal Basket 44 - CVJM Riehen | 35:44 (11:16)

Fight until the end!

Celine Pairan: Am 03.05.2019 fuhren die Damen aus Riehen nach Liestal um ihr letztes reguläres Saisonspiel gegen das Team aus Liestal zu bestreiten. Viele Spielerinnen der gegnerischen Mannschaft kannte man bereits und hat selber auch schon einige Saisons zusammen im Team gespielt. Ausserdem war Liestal vor dem Spiel der Favorit, da sie die letzten beiden Spiele gewannen und die Riehennerinnen nur zu acht waren.
Trotzdem war das Motto der Riehenerinnen „Kämpfen bis zum Schluss“, aber vor allem Spass haben. So begann man das Warm-up und lauschte gespannt den motivierenden Worten von Coach Marion.

Das erste Viertel begann dann mit ein wenig Verzögerung durch die Verspätung einer Schiedsrichterin um 20.25 Uhr. Beide Teams waren von Anfang an sehr konzentriert, jedoch wollte der Ball auf beiden Seiten nicht so recht in den Korb. Somit stand es nach den ersten 10 Spielminuten 6:4 für Liestal.

Für die Riehenerinnen war klar, dass eine gute Defense in diesem Spiel sehr wichtig war, wenn man gewinnen wollte, wobei sich die Damen einig waren, dass das der Fall ist. Bereits im 2. Viertel kristallisierte sich heraus, dass dies kein einfaches Spiel werden und die Foulbelastung auf beiden Seiten sehr hoch ausfallen wird. Durch ein vorher in der Teambesprechung angesprochenes Block&Pick-and-Roll Spiel zwischen den Positionen 3 und 5 konnten die Riehenerinnen mehrere einfache Punkte erzielen. Somit entschied Riehen dieses Viertel mit 5:12 für sich und ging mit 5 Punkten Führung in die Pause.

Es war klar, dass die Liestalerinnen weiterkämpfen werden, was sie durch eine Press-Verteidigung im 3. Viertel gleich zeigten. Jedoch waren die Riehenerinnen darauf vorbereitet und konnten sich durch ein angesprochenes System aus der Enge befreien und weiterhin am gegnerischen Korb den Ball durchs Netz befördern. Durch viel Bewegung im Angriff kam es immer zu Lücken in der Defense der Liestalerinnen und die Spielerinnen der Centerposition konnten punkten. In diesem Spiel kam es bei den Damen aus Riehen nicht zum klassisch „schlechten/verschlafenen“ 3. Viertel, sondern man konnte auch dieses Viertel mit 8:12 für sich beenden.

Mit einer Führung von 9 Punkten war man dem Sieg schon sehr nah. Zu Beginn des 4. Viertels, jedoch appellierte Coach Marion an jede einzelne weiterhin alles zu geben, damit dem Sieg nichts mehr im Weg stehe. Jedoch merkte man auch den Liestalerinnen an, dass sie trotz des Rückstandes weiterhin kämpfen wollten. Somit war auch das letzte Viertel von vielen Fouls geprägt, wodurch es immer wieder zu Unterbrechungen durch Freiwürfe kam. Schlussendlich gaben die Riehenerinnen den Sieg aber zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand und es kam zu einem Endstand von 35:44 und damit einem Sieg für die Riehenerinnen.

Die Freude sah man den Riehernerinnen förmlich an, denn es war ein sehr emotionaler Sieg und man verabschiedete sich ein letztes Mal in dieser Saison bei den Liestalerinnen.
Coach Marion schickte die Damen dann in ihr wohlverdientes Wochenende, denn am Dienstag steht bereits das Halbfinale des BVN Cup´s an, bei dem Riehen das Damenteam aus dem Jura um 20:30 in der Wasserstelzenhalle in Riehen in Empfang nehmen wird.




Damen 2. Liga:
Liestal Basket 44 - CVJM Riehen | 35:44 (11:16)
Frenkenbündten 1, Liestal. - 15 Zuschauer. - SR: Widmer/Despotovic.

CVJM Riehen: Gianna Gattlen (8), Daniela Spitteler, Sabina Kilchherr (2), Corinna
Hund (2), Anne Gattlen, Brigitte Jungblut (3), Barbara De Carli (4), Celine Pairan (25) – Coach: Marion Schneider.

HU15 High: TV Muttenz – CVJM Riehen 83:94

Revanche gelungen

Die Jungs der U15 Mannschaft des CVJM Riehen hatten vor dem Spiel gegen den TV Muttenz noch eine Rechnung offen, denn sie verloren das Hinspiel gegen die selbe Mannschaft in einem denkbar spannenden Spiel mit Fünf Punkten. Man reiste also mit genügend Motivation im Gepäck nach Muttenz, um dieses Spiel zu bestreiten.

Mit genau dieser Motivation starteten die Riehener auch das Spiel. Sie waren aufmerksam in der Defensive und punkteten souverän in der Offensive. So endete das erste Viertel mit einem Vorsprung von 10 Punkten für die Riehener (15:25).

Im Zweiten Viertel zeigte die riehener Mannschaft dann ein anderes Gesicht. In der wurde man zunehmend unkonzentrierter und die Mutenzer konnten den 10-Punkte Rückstand wett machen. So stand es in der Halbzeit 49:44 für die Muttenzer.

Die Mannschaft aus Riehen wusste das dieses Spiel noch lange nicht vorbei ist und kamen nochmals mit voller Energie aus der Halbzeit Pause. Mit vielen schnellen Angriffen und einer aufsässigen Defensive konnte der CVJM Riehen wieder aufholen. So stand es am Ende des Dritten Viertels 64:79 für den CVJM Riehen.

Im vierten und letzten Viertel zeigten beide Mannschaften nochmals vollen Einsatz. Aber die Muttenzer konnten den Rückstand nicht mehr aufholen. Somit endete das Spiel mit 83:94 zu Gunsten der Riehener.

Die U15 Mannschaft hat nach diesem Sieg jede Mannschauft aus der Kategorie HU15 High mindestens einmal geschlagen. Nach dieser Leistung darf sich der CVJM Riehen auch auf ein tolles Final 4 Turnier der U15 freuen.

CVJM Riehen: Gobiraj Anuraj, Mani Balakrishnan( 3), Rohrschneider Luis (3), Ahn Seong-Yeon (12), Fakler Tassilo (6), Gorgerat Lilian (3), Tierney Nolan (23), Minder Laurent (42), Akgün Deha (2)
Coach: Claudio Larghi, Halle: Sporthalle Margelacker 05.05.19 12:00

Farewell, Joe

And, in the end the love you take is equal to the love you make.

Vor 13 Jahren übernahm Jonathan Lee das Amt als Spielertrainer der ersten Herrenmannschaft des CVJM Riehen. Letzten Mittwoch gab er es ab. Wenn ihm damals jemand die Zukunft vorausgesagt hätte - er würde keine Minute haben missen wollen. Dasselbe gilt für das damalige Team und für alle, die über die Jahre neu hinzugekommen sind.

Der Balanceakt als Spielertrainer ist ausgesprochen anspruchsvoll und von Rollenkonflikten geprägt. Wie viel Spielzeit gebe ich meinen Kollegen unter Beachtung der Gewinnchancen? Wie viel Spielzeit nehme ich für mich in Anspruch? Wie kommuniziere ich vor, während, und nach des Spiels resp. im Training? Zwei sich gegenseitig bedingende Voraussetzungen sind absolut notwendig: Auf der einen Seite ein Trainer, der sich seiner Rollen bewusst ist und sich in keiner zurückhalten muss. Auf der anderen Seite ein Team, das ihm vollen und diskussionslosen Rückhalt gibt. Beide dieser Voraussetzungen waren stets symbiotisch gegeben, zumal jeder im Team auch seine eigene Rolle kannte. Diese Konstellation ist der zentrale Grund, warum das Team über die Jahre so gut funktionierte. Nicht immer gut spielte, nein, aber immer gut funktionierte. Und dadurch auch harmonierte.

Nun ist Harmonie als Zweck für ein Basketballteam nicht sinnvoll. Aber es ist ein Zeichen eines erfolgreichen und wertschätzenden gemeinsamen Unterfangens. Dessen Ziel wiederum war vor jeder Saison klar: Meister werden. Diesen Ehrgeiz hatte jeder im Team. Und die ganzen 13 Jahre lang hatte diesen Ehrgeiz Jonathan Lee am meisten. Er hasste Niederlagen, vor allem vermeidbare. Für dieses Ziel investierte er minutiös und mit grösster Sorgfalt Zeit und Energie. Ausgeklügelte Systeme wurden offensiv wie defensiv eingeübt, Spiele wurden vor- und nachbereitet, Statistiken wurden geführt und nachträglich per Video validiert. Der Aufwand dürfte in dieser Liga seinesgleichen gesucht haben. Zugegebenen, die Motivation für das Quantitative war für Jonathan Lee immer auch intrinsisch angehaucht. Seine Vorgehensweise spiegelt aber vor allem die Ernsthaftigkeit, mit der er sich seiner Aufgabe widmete.

Nicht statistisch erfassbar ist die Stimmung im Team, die sich im Laufe der letzten 13 Jahre stetig verbessert hat. Die Spieler mögen und respektieren sich sichtlich. Das Training und die Spiele sind ersehnte Fixpunkte in ihren Alltagen. Viele von ihnen haben eine lange gemeinsame Vergangenheit. Aber auch sind so einige neu hinzugekommen. Die Integration klappt durch gegenseitiges Geben und Nehmen hervorragend, die Rollen sind schnell gefunden. Und die Stabsübergabe von alt zu jung ist in den letzten Jahren äusserst erfolgreich angelaufen. Die Jungen sind athletisch und wild, wollen gefördert werden und fordern gleichzeitig die Alten heraus. Die Alten wollen vermitteln und fühlen sich zeitgleich motiviert, mitzuhalten. Win-win.

Natürlich ist ein solcher Trainer keine hinreichende Bedingung für all die genannten Entwicklungen. Aber sie ist eine notwendige. Und als solche hat Jonathan Lee sie mehr als erfüllt. Was verbleibt nach 235 gecoachten Spielen zu sagen? Nach 148 Siegen und somit einer Gewinnquote von 63%? Nach so vielen Emotionen, nach den Höhen und Tiefen? Nach der Meistersaison? Nach der Saison, in welcher man formal in die 3. Liga hätte absteigen müssen? Nach dem letzten Spiel?

Wir danken. Und schauen mit einem Lächeln zurück. Wir danken für all die Male, die wir zurechtgewiesen wurden. Für all die Male, die wir ermuntert wurden. In denen wir gemeinsam lachten, weinten, johlten. Für die drei Punkte auf dem Whiteboard in den Halbzeitpausen. Für die Funken, die in uns ein ums andere Mal entzündet wurden. Für die faulen Sprüche. Für die no-look-Pässe, für die pulling-the-chairs, für den Eiffelturm. Für die schweren Entscheidungen, für das Zuhören, für die andauernde Verantwortung. Für die unzähligen Stunden, die in dieses Team investiert wurden.

Es war eine Freude und eine Ehre, ihn als Trainer zu haben. Wir freuen uns ungemein, dass er nach seinen Reisen wieder zum Team stösst; dann aber als reiner Spieler. It's been a long time coming.

D2L: CVJM Riehen – BC Münchenstein 1 | 23 : 39 (17:19)

Nach der Hälfte war die Luft raus

Tabea Bischof. Das erste Viertel begann vielversprechend. Das Team Riehen war motiviert und startete stark in das Spiel. So konnte Riehen einen guten Spielfluss aufbauen und einige Chancen für sich verbuchen. Münchenstein spielte von Anfang an mit einer starken Zonenverteidigung und machte Riehen so das Leben schwer. Doch Riehen kämpfte tapfer und so lagen die Teams zum Ende des ersten Viertels Kopf an Kopf.
Die Umstellung der Verteidigung von „Zonen“ auf Frau-Frau verwirrte die gegnerischen Spielerinnen zu Beginn des zweiten Viertels erfolgreich. Wieder kam Riehen zu vielen Wurfchancen, die leider nicht oft genug belohnt wurden. So lagen die Gastgeberinnen erneut nur knapp hinter dem deutlich dezimiert spielenden Team Münchenstein und schlossen die erste Halbzeit mit nur einem Korb weniger ab (17:19).

Den motivierenden Worten von Coach Marion Schneider in der Pause folgten leider nur wenige Taten auf dem Spielfeld. Das berüchtigte dritte Viertel schlug wieder einmal zu. Viele Fehlpässe, verschenkte Bälle und missglückte Abschlüsse auf Seite der Riehenerinnen. Das gegnerische Team hingegen nutzte seine Chancen, zog entschlossen zum Korb und verwertete die Würfe. Riehen fand leider nicht mehr zum Flow aus der ersten Spielhälfte zurück.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit zahlte sich die Zonenverteidigung von Münchenstein aus. Die Gastgeberinnen wurden vermehrt zu Würfen von ausserhalb der Zone gezwungen, welche aber oft scheiterten. Die aggressive Spielweise der Münchensteinerinnen schien Riehen immer mehr Mühe zu machen, dennoch konnte das Team mit einer starken Verteidigung viele Punkte verhindern. Leider reichte dies nicht für einen Sieg. So stand es am Schluss 23:39 für die Gäste und Münchenstein konnte an diesem Abend den Sieg mit nach Hause nehmen.

Damen 2. Liga:
CVJM Riehen – BC Münchenstein 1 | 23:39 (17:19)
Riehen Wasserstelzen – 5 Zuschauer – SR: Bachmann/Siamaki


CVJM Riehen Basketball: Gianna Gattlen (2), Daniela Spitteler (2), Sabina Kilchherr (2), Corinna Hund, Anke Wischgoll, Brigitte Jungblut (2), Barbara de Carli (7), Tabea Bischof, Anja Waldmeier (6), Celine Pairan (2). - Coach: Marion Schneider

H2L: BC Arlesheim 1 - CVJM Riehen 58:54 (24:27); H2L: CVJM Riehen – Uni Basel 67:41 (23:19)

Köllitime is on Time

Die letzten zwei Spiele des ersten Herrenteams standen symbolisch für die gesamte Saison 2018/19. Nachdem man in Arlesheim gegen den Letztplatzierten mit einer miserablen Wurfquote das Spiel aus der Hand gab, traf man im darauffolgenden Spiel gegen Uni eine Halbzeit lang so gut wie noch nie in dieser Saison (56.67%).

Die Hagenbuchen-Halle in Arlesheim ist schon lange ein tristes Pflaster für die Riehener. Während man in den letzten acht Saisons zu Hause 9 der 17 Partien gegen beide Arlesheim-Equipen gewinnen konnte, waren es auswärts lediglich 4 von 15.

Das sollte auch am vergangenen Freitag nicht anders werden: Ein harziges Zusammenspiel der Riehener hatte zur Folge, dass das Spiel durchgehend knapp blieb. Bis 30 Sekunden vor Schluss führte man mit einem Punkt, bevor die Gastgeber mit einem Dreipunktewurf das Spiel vorzeitig entscheiden konnten. Die 19 Riehener Treffer aus dem Felde waren ein Saisontief.

Umso motivierter traf man fünf Tage später auf den Aufsteiger Uni Basel, der seine letzten vier Spiele gewann und durchaus nicht zu unterschätzen ist. Riehen machte frustierenderweise dort weiter, wo sie gegen Arlesheim aufgehört hatten: mit einer dürftigen Trefferquote. Die Gäste selbst boten die Stirn, so dass es insgesamt rekordverdächtige 21 Offensivrebounds im ersten Viertel gab.

Bis zur Pause verlief das Spiel auf beiden Seiten schleppend, bis dann im dritten Viertel „Köllitime“ begann: Der Ur-Riehener Lukas Kölliker - der sein erstes Spiel der Saison antrat und diese Saison überhaupt erst zwei Mal im Training gewesen war - kam, sah und traf. Fokussiert ergatterte er sich sofort einen Offensivrebound, den er mit einem Foul verwertete (den anschliessenden Freiwurf versenkte er ebenfalls). Kurz darauf dann einen klassischen Dreipunktewurf. Doch die Luft war vorerst draussen: Kölliker musste auf die Bank. Den Funken aber hatte er überspringen lassen, und mit einer nun zweistelligen Führung konnte das Heimteam die Führung bis Ende des dritten Viertels halten.

Dann, wie aus dem Märchenbuch, startete das vierte Viertel. Munter traf Kölliker weiter. Nicht einen, nicht zwei sondern gleich drei Dreipunktewürfe hintereinander traf Lukas Kölliker und sorgte damit, dass die Führung auf 21 Punkte wuchs. Halb ungläubig, halb frenetisch tobte die Riehener Bank und die Gegner nahmen ein Timeout, um ihre Verteidigung umzustellen. Zu spät; das Spiel war zu diesem Zeitpunkt schon gelaufen.

Kölliker hatte in sechs Minuten 15 Punkte (und drei Rebounds) geholt, traf 5-7 aus dem Felde, inklusive 4-6 jenseits der Dreipunktelinie. Kaiserlich!

Seine Mitspieler folgten und versenkten weitere drei Dreipunktewürfe, so dass man mit dem höchsten Sieg seit November 2017 in die Sommerpause gehen kann. Gefeiert wurde nach dem Spiel bis in die frühen Morgenstunden, wobei vor allem ein Thema dominierte: Köllitime!

Gegen BC Arlesheim 1:

Viertelresultate: 10:11 / 14:16 / 17:12 / 17:15
FG: 19-60 (31.67%)
3PTFG: 4-18 (22.22%)
FT: 12-21 (57.14%)

Riehen mit Aebi N, Al Rubai (11), Beck (8), Brigger, Frei (2), Fretz (14), Ilic (5), Immoos (4), Sonderegger (4), Von Rohr (4), Weiss, Zenklusen (2)


Gegen Uni Basel:
Viertelresultate: 12:11 / 11:8 / 20:10 / 24:12
FG: 27-69 (39.13%)
3PTFG: 9-23 (39.13%)
FT: 4-13 (30.77%)

Riehen mit Aebi J (5), Aebi N (5), Al Rubai (5), Arheit, Beck (10), Ilic, Kölliker (15), Moser (2), Sonderegger (12), Von Rohr (5), Weiss (4), Zenklusen (4)